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Abstand gewinnen lautet die Devise

Nach wie vor ist es für mich zu früh, um hier wieder aktiver zu berichten. Für mich ist's zur Zeit von großer Bedeutung, einen größeren Abstand zwischen mich und das Rauchen zu bringen, nachdem ich nun vor drei Wochen und drei Tagen aufgehört habe.

Es fühlt sich jeden Tag fantastisch und gut an, nicht mehr zu rauchen, trotzdem ist das alles noch ein zartes Gebilde und große Vorsicht ist geboten. An den Vormittagen ist und bleibt es für mich im Augenblick manchmal noch ziemlich schwierig, weil dann leider die Lust auf eine Zigarette nach wie vor eigentlich jeden Vormittag mal kommt.

Mich macht es traurig, zu sehen, wie fest verankert man das Rauchen, jene Sucht, in sich hat, und wie aufwendig, langwierig und schwierig der Weg aus dem Gefängnis der Abhängigkeit in ein rauchfreies Leben und in die Freiheit ist. Klar, jeden Tag löse ich mich noch mehr davon, befreie mich weiter aus der Sucht. Das ist alles wirklich auch sehr schön und macht mich absolut glücklich.

Stark zu bleiben und zu widerstehen, das stärkt, ein wirklich gutes Gefühl ist das, nur ist und bleibt's so, dass für mich gerade das Abstand gewinnen wirklich am wichtigsten ist, weshalb es hier im Augenblick noch nicht mit mehr Zeilen weitergeht.


Das E-Book  "Schluss mit dem Rauchen! Raus aus dem Abhängigkeits-Gefängnis und der Sucht, rein in die Freiheit!: Ein Raucher versucht, Nichtraucher zu werden und gibt Motivationstipps... (Aufhör-Versuchs-Bericht)"

Zur Artikelseite bei Amazon:

http://www.amazon.de/Schluss-Rauchen-Abh%C3%A4ngigkeits-Gef%C3%A4ngnis-Freiheit-Aufh%C3%B6r-Versuchs-Bericht-ebook/dp/B00X9Q2M12/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1431691573&sr=8-1&keywords=julius+cyphandrius

 

 

 

Hier folgen Ausschnitte aus dem E-Book ››Schluss mit dem Rauchen! Raus aus dem Abhängigkeits-Gefängnis und der Sucht, rein in die Freiheit!‹‹ (Untertitel: „Ein Raucher versucht, Nichtraucher zu werden und gibt Motivationstipps…&ldquo:

 

 

 

 

 

Schluss mit dem Rauchen! Raus aus dem Abhängigkeits-Gefängnis und der Sucht, rein in die Freiheit!

Über meinen Rauchstopp berichte ich über die in diesem E-Book festgehaltenen ersten zwei rauchfreien Wochen hinaus in der Anfangszeit auch auf https://twitter.com/BababaundLalala und in einem Blog (http://kruschtundzeug.myblog.de/).

 

 

Begleite einen Mitte der 70er Jahre geborenen bisherigen Raucher vierzehn Tage lang bei seinem Vorhaben, von einem Tag auf den anderen aus der Sucht und der Abhängigkeit zu entkommen, den Zigaretten keine Chance mehr zu geben, nach und nach zu einem Nichtraucher zu werden. In diesem Bericht mit täglichen tagebuchartigen Einträgen und jede Menge festgehaltener Gedanken rund um das Thema Zigaretten und das Rauchen sowie Tipps rund um das Aufhören möchte der Autor auch andere dazu motivieren und bewegen, sich aus dem grauen und dunklen Rauchgefängnis zu befreien oder sich zumindest Gedanken zu machen, ob man sich durch den Rauchstopp nicht vielleicht ein riesengroßes und gesundes, schönes Geschenk machen möchte…
Niemand wurde mit einer Zigarette im Mund geboren, keiner hält einer rauchenden Person einen Lauf an den Kopf. Sei stark und werde glücklich, schmeiß die Zigaretten und jene ekelhafte Sucht – das Rauchen – aus deinem Leben, befreie dich aus den Fesseln der Abhängigkeit. Raus aus dem traurigen Grau, rein in das schöne, abwechslungsreiche und gesunde Farbige!

 

 

 

Es ist doch um ein Vielfaches schöner, langsam und tief durch die Nase einzuatmen, vielleicht drei Sekunden zu verharren, und dann langsam durch den Mund auszuatmen. Überhaupt, einfach Luft einzuatmen, anstatt all das ekelhafte Zeug, das man beim Rauchen in seinen Körper und in seine Lunge befördert.

Ich weiß, dass mir eine harte Zeit bevorstehen mag, vielleicht. Vielleicht wird es aber, so sehr, wie ich das Rauchen eigentlich bereits verabscheut habe, einfach nur eine große Befreiung für mich sein. Auf jedem Fall freue ich mich ganz arg auf jeden Tag, an dem ich standhaft geblieben bin und dem Rauchen in meinem Leben keine Chance mehr gegeben habe.

Das ist es: Vertreiben, austreiben wie einen bösen Teufel. Einfach nur weg mit der Sucht, diesem irrsinnigen Verlangen, jetzt unbedingt eine Zigarette zu brauchen. Klar, das Gefühl kennt wohl jede Raucherin und jeder Raucher, erstmal zur Beruhigung eine Zigarette. Aber natürlich ist das kompletter Quatsch. Für den Körper liefert das Rauchen, das Nikotin, selbstverständlich keinerlei Entspannung und nur eine scheinbare Beruhigung, weil man das als Raucher im Kopf auf einem Brett festgenagelt hat, dass das Rauchen anscheinend dazu gehört, um glücklich und zufrieden zu sein, um sich in bestimmten Situationen zu belohnen oder zu beruhigen. Aber der Körper erlebt natürlich in Wirklichkeit mit jeder Zigarette totalen Stress, das wissen wir wohl alle.

 

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Es ist schön, durchzuatmen, draußen zu sein, zu spazieren, etwas, das ich, wie es mir möglich ist, viel machen werde. Ich denke, man muss von Anfang an das Ganze nicht so sehen, dass einem da nun ohne das Rauchen etwas fehlt, sondern dass das ein riesengroßer Gewinn ist. Das alles hier nur als kleine Zwischenmeldung an diesem ersten Tag heute. Nicht mehr zu rauchen ist im Moment einfach nur wunderbar.

Ein gutes und sehr schönes Gefühl, ein freies Gefühl und ich merke und spüre, dass das hundertprozentig die richtige Entscheidung ist, nicht mehr zu rauchen. Das ist immer zu hundert Prozent die richtige Entscheidung und es ist immer genau jetzt der richtige Moment, um die letzte Zigarette auszudrücken und zu sagen: „Tschüss, nie wieder!“.

Man verliert nichts, wenn man aufhört, zu rauchen, sondern man gewinnt.

Ich kann nur sagen: Rauchen löst nichts. Das ist doch nur etwas, das man sich vielleicht teilweise einbildet, wenn man nervös ist oder gelangweilt oder was auch immer. Aber wir sind nicht dazu geboren worden, um zu rauchen. Das ist einfach irgendwie – finde ich – unnatürlich. So, wie ich jetzt hier draußen spaziere und mir da einfach ein bisschen Gedanken mache, wenn ich jetzt hier so laufe an diesem sonnigen Tag, dann ist das wirklich schön, mit der Luft und dann denke ich, wie das wäre, wenn ich jetzt eben eine Zigarette rauchen würde. Da ist ganz eindeutig und klar, dass das für mich eine ekelhafte Vorstellung ist.

Nicht gegen diese Sucht vorzugehen, bedeutet: Immer weiter darin gefangen zu sein, immer weiter zu rauchen, immer weiter Gift in sich reinzuziehen, immer weiter Geld wegzuschmeißen bzw. zu verbrennen, immer weiter die Gesundheit radikal zu gefährden. .....

 

 

Ich finde es aber einfach Irrsinn, in dieser Maschinerie der Tabakindustrie gefangen zu bleiben, dafür sich Tag für Tag die eigene Gesundheit zu zerstören und nebenbei noch viel Geld dafür auszugeben, sich selbst zu schädigen. Ich sage (groß geschrieben und fett unterstrichen): „NEIN! NICHT MEHR MIT MIR!“ und aus diesem Grund hat für mich mit dem heutigen Tag das Rauchen geendet und ich finde das geil. Um zurückzukehren zu dem, was ich vorhin erwähnt habe: Man muss versuchen, sich selber nicht zu belügen und hinter irgendwelchen scheinbaren Gründen, wegen denen man gerade im Moment anscheinend nicht den Schritt in die Rauchfreiheit gehen kann, zu verstecken, sondern irgendwie vielmehr diese scheinbaren Gründe wegzuschmeißen. Diese Gründe, die einen anscheinend hindern, aufzuhören, die gibt es nicht. Es ist doch ganz einfach so. Man muss für sich selber überlegen und für sich selber entscheiden: Möchte ich gesünder leben und das Nikotin aus meinem Leben verbannen, oder möchte ich mich weiterhin mit einem angeblichen Genussmittel versklaven.    

 

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Verdammt, ich muss diese widerliche Sucht aus mir herausreißen, ich will frei werden vom Verlangen, giftige Zigaretten zu rauchen. Aber ich freue mich auf jede Stunde, die ich nun nicht rauche. Jede Stunde und jeder Tag ohne Rauchen befreit mich vom Gefängnis Sucht, macht mich frei und schenkt mir das Schöne, nicht mehr unbedingt eine Zigarette rauchen zu wollen.

Rauchen = Sich selbst vergiften.

Das Rauchen ist eine furchtbare Sucht, ein Gefängnis, das mich in sich eingesperrt hat. Durch diese widerliche Sucht zerstöre ich mich jeden Tag. Mein Körper ist abhängig, mein Kopf ebenso. Mein halbes Leben lang bereits rauche ich. Mit wenigen Unterbrechungen, ständig und immerzu in diesem widerlichen Teufelskreis gefangen. Doch nun will ich raus aus diesem Teufelskreis. Jetzt will ich diese Sucht besiegen und das Leben dadurch viel schöner machen, indem ich das Rauchen aus meinem Leben verbanne.

Keiner wurde mit einer Zigarette im Mund geboren. Das ist nicht normal, immer weiter zu rauchen und der Sucht nachzugeben. Völlig egal, wie viele Probleme da im Leben sein mögen: Man nimmt sich ein riesengroßes Problem, wenn man das Rauchen aus seinem Leben rausschmeißt.

Ich hasse das Rauchen im Grunde seit langer, langer Zeit und finde es zum kotzen, so schwach zu sein, meinen Körper jeden Tag aufs Neue zu vergiften, denn nichts anderes sind Zigaretten. Gift für den Körper und die Seele. Mich hat das Rauchen wahnsinnig kaputt gemacht und ich will das einfach nicht mehr. Ich möchte mir etwas Gutes tun, mir selbst ein großes Geschenk machen und diesen Dreck aus meinem Leben rausschmeißen.

Sei stark & stolz: Sei Nichtraucher!

Dieser Angewohnheit, die den Menschen so wahnsinnig schnell scheinbar gar keine andere Wahl haben lässt, als immer und immer weiter zu rauchen. Doch das ist Quatsch. Ich durchbreche nun diese Mauer, ich verlasse diese Sucht, und das finde ich schön.
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Der böse, widerliche kleine schallend lachende Nikotinteufel, der wird also wohl erst heute gegen Mittag bei mir auftauchen, denke ich mal. Naja, soll er halt, da muss ich mir einen Exorzismus ausdenken. Ich will auf jedem Fall stark bleiben und es sicherlich nicht dazu kommen lassen, ohne es überhaupt ernsthaft versucht zu haben, aufzuhören, wieder zu rauchen.


Also, um das zu beantworten ... Nö, noch habe ich meinen Kopf nicht vor lauter Entzugserscheinungen an die Wand geschlagen. Haha. Im Ernst. Komisch, aber ich freue mich gerade (doch ehrlich, keinerlei aggressive Stimmung) auf diesen Tag ohne eine Zigarette.


Ich werde das eh so sehen, dass ich einfach vorhabe, die nächsten 24 Stunden nicht zu rauchen. Step by step, einzelne Schritte (aber nicht zum Automaten).

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„Die fünf Minuten, während du Lust zu rauchen hast, erscheinen einem länger, als sie in Wirklichkeit sind. Geh hinaus an die frische Luft und atme tief ein. Die Zeit geht dann schneller vorbei.“ (Antirauch-App „kwit2&ldquo

Ich fühle KEIN dringendes Verlangen, eine Zigarette zu rauchen, aber ich fühle das Verlangen, aus diesem Zimmer im Dunkeln raus in die Helligkeit und einen schönen Tag, an die frische Luft zu gehen. Das wird für mich von enormer Bedeutung sein: Viel draußen im Freien, generell viel Ablenkung und Bewegung, weniger Momente an irgendwelchen Orten für lange Zeit. Mir ist bewusst, dass meine Gedanken in der nächsten Zeit (das Schöne ist, dass die Sucht mit jedem erfolgreich hinter mich gebrachten rauchfreien Tag kleiner und nicht etwa größer werden wird) oft rund um diese Glimmstängel, rund um das Rauchen kreisen werden. Das ist zwar schade und auch schockierend, aber so, wie die Sucht durch mich in diesem Kampf oder Spiel der Rauchentwöhnung jeden Tag mehr aus mir herausgelöst wird, so werden auch die Gedanken an das Rauchen und das Verlangen, jetzt eine zu rauchen, immer kleiner werden. 

 

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Ganz wichtig… Der ersten Zigarette widersteht man viel einfacher, als der zweiten. Schon nach einem einzigen Zug ist man wieder voll drinnen in der Abhängigkeit. Ich weiß zwar nicht genau, wie man das machen soll, aber immer wieder lese ich davon, dass man in den ersten Wochen der Nikotinentwöhnung, des Nichtmehrrauchens, „Probleme vermeiden“ soll. Schön, das möchte ich gerne versuchen, das ist jedoch auch einfach gesagt, schwer getan. Leider wird es sich nicht vermeiden lassen, trotz Schwierigkeiten und trotz gereizter Stimmung, TROTZ Unruhe rauchfrei zu bleiben. Aber genau das wird einen mit jeder nicht gerauchten Zigarette und mit jedem Tag stärker und stärker machen und immer weiter weg bringen von der Sucht. Aber nicht mit mir, ich gebe der Sucht nun keine Chance mehr, ich versuche es auf jedem Fall. Auch wenn das bedeutet, dass ich in der nächsten Zeit manchmal gereizt oder genervt sein werde, vielleicht manchmal nicht so gut schlafe.    

 

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Ihr fragt euch, wie das für mich war an diesem Tag? Naja… Ich bin rauchfrei geblieben und auch, wenn ich zwei Mal ziemlich viel Lust auf das Rauchen bekommen habe, war da ansonsten doch die seltsame „Zufriedenheit“ mit der Situation, wie sie ist. Nämlich eben, dass ich mich dafür entschieden habe, nicht mehr zu rauchen. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, wirklich einfach ist es nicht, auch wenn ich darüber verwundert bin, wie wenig es mir eigentlich ausmacht, nicht mehr zu rauchen. Vielleicht aber auch ist mir einfach bereits zu klar – so sehr, wie ich mich in mancherlei Hinsicht schon vor einiger Zeit vom Rauchen losgelöst habe –, dass das Rauchen einfach nur Quatsch ist, totaler Mist, den ich einfach nicht mehr möchte.

Jeden Tag wie ein Sklave wieder lostrotten und sich für teures Geld mit Zigaretten versorgen, mit denen man sich dann im Anschluss selbst gesundheitlich gefährdet, körperlich schwächt und immer schön in der Sucht gefangen hält? Nein, nein, nein.

Mir ist allzu deutlich klar, dass ich aus diesem ekelhaften, schlimmen Teufelskreis, der mich schon seit langer Zeit sehr unglücklich macht, raus muss. Vielleicht liegt es daran, dass es gar nicht so schwer war, diese wachen Stunden dieses Tages ohne Zigaretten zu erleben. Eigentlich war es nicht nur nicht schwer, sondern in der Tat absolut schön. Ich versuche, immer im Kopf zu haben, dass da nichts ist, das ich mir raube, dass da nichts ist, das fehlt. Sage mir, dass ich mich und mein Leben dadurch bereichere, nicht mehr zu rauchen.

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GESUNDHEIT nach 48 Stunden ohne Zigaretten.

·                    Das Nikotin wirkt nicht mehr auf das Herz-Kreislauf-System. Ab und zu hustet man vielleicht, was normal ist, da sich der Körper reinigt.

·                    Sowohl der Geruchs- wie auch der Geschmackssinn werden besser und wesentlich intensiver. Diese Empfindlichkeit Gerüchen und dem Geschmack gegenüber nimmt meistens durch das Rauchen deutlich ab, weil sich die Sinneszellen in der Nase und auf der Zunge verändern. Nach achtundvierzig Stunden ohne Zigarette riecht man nun nach und nach wieder mehr und nimmt geschmacklich viel mehr wahr.

 

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·                    Das Verlangen nach einer Zigarette ist nur eine Attacke, ein Gefühl, auch durch die Gewohnheit und den Mangel an Nikotin im Körper. Aber diese Attacke verzieht sich nach ein paar Minuten wieder, die einem vielleicht recht lange erscheinen. Sicherlich hilft es, ein großes Glas Mineralwasser zu trinken, frisches Obst zu essen, tief ein- und auszuatmen und sich einfach zu sagen, dass dieses (unschöne) Verlangen sich wieder verzieht. Denn das tut es. Jede Schmacht nach einer Zigarette, die man besiegt, macht einen letztlich stärker und bringt einen seinem Ziel näher.

 

 

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Nun hat er also begonnen, der vierte Tag und der dritte komplett rauchfreie. Inzwischen habe ich neunundsechzig Stunden keine Zigarette geraucht, worauf ich stolz bin. Gestern gab es sehr schwierige Momente, zwei Mal war ich praktisch so gut wie verloren, habe aber in jeder dieser Situationen dann doch noch einmal innerlich „Nein!“ geschrien und bin stark geblieben. Was im Nachhinein ein tolles Gefühl ist, da ich mir natürlich gestern, kurz vor der Dummheit, Zigaretten zu kaufen, gesagt habe (was voll und ganz der Realität entspricht): Was, wenn du diese Dinger jetzt kaufst? Die erste Zigarette wird „ganz gut“ schmecken. Dir wird aber total schwindelig. Spätestens die zweite Zigarette wird ekelhafte Routine sein (auch das stimmt) und schon bei der dritten Zigarette wünschst du dir, die Zigaretten wären endlich weg. Das sind alles Wahrheiten. Denn in der Tat: Nur die ersten Züge sind irgendwie wieder „angenehm“. Dafür ist man sofort zurückgeschleudert und wieder voll und ganz in der Abhängigkeit. Schrecklich. Das lohnt sich nicht, und genau das sagte ich mir dann auch gestern. Einfach, dass ich stark bleiben muss, auch wenn es natürlich schwierig ist.  

 

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Das ist verrückt, wie stark jene Sucht in mir verankert ist. Das verängstigt mich, zeigt mir aber auch, wie bedeutend und wichtig das ist, einmal da heraus zu kommen. Ein Kampf ist das schon, und ich merke, wie ich immer wieder aggressiv und auch gereizt bin. Eigentlich gelingt es mir heute aber an diesem vierten Tag dennoch ganz gut, mich auf anderes zu konzentrieren und es ist gar nicht so wild, nicht zu rauchen. Immer wieder habe ich gelesen, ich war außerdem heute auf einem Flohmarkt und habe mich dadurch, lange Zeit ausführlich in Büchern, Filmen und CDs sowie LPs zu stöbern abgelenkt.

Das hat geholfen und war an sich eine sehr schöne und wie immer interessante Ablenkung, und das eben an einem Ort, an dem man gerne ist – ich zumindest. Eben jenem Flohmarkt, der meine Gedanken eben dann auch erfolgreich von den Zigaretten weggelenkt hat zu etwas Schönem und weg von jenem Hässlichen.


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Ich habe mir, wenn ich heute bisher dann in zwei (eher drei) Situationen dann leider doch große Lust bekommen habe, jetzt eine Zigarette zu rauchen und diesen Versuch zu stoppen, gesagt, dass ich ein bisschen geduldig sein muss. Dass ich ein wenig abwarten muss, dass diese große Lust auf eine Zigarette verschwinden wird. Sie taucht dann zwar irgendwann wieder auf, aber erst einmal wird sie sich verziehen. Und siehe da, so war das – natürlich – dann auch in diesen zwei oder drei (oder vier) Fällen auch. ...

 

 

Denn tatsächlich „schmecken“ eigentlich nur die ersten drei oder vier Züge (ich habe ja schon früher ab und zu aufgehört, wenn auch meist nur sehr kurze Zeit). Auch diese ersten Züge der ersten Zigarette schmecken nicht wirklich, man hat nur jenes Gefühl wieder, denkt, seinem Körper „Entspannung“ zu geben, dabei setzt man seinen Körper größtem Stress aus und das Nervengift Nikotin kommt zurück zu einem. Muss das sein? Ich meine, ich bin nicht interessiert daran, das Rauchen zu verteufeln und zu verdammen. Ich war Raucher, und jeder, der das möchte, der kann und soll gerne weiterrauchen. Aber ich denke nicht, dass ich glücklich wäre, wenn ich erst einmal die ersten zwei, drei oder vier Züge an der Zigarette genommen hätte und wieder voll drin wäre. Schon die zweite Zigarette wäre die reinste Routine und bei der dritten würde ich mich ärgern. Ich kenne das schon ein wenig, wenn ich früher mal aufgehört und dann doch wieder angefangen habe.

Ein schönes Gefühl, nicht zu rauchen. Das möchte ich für heute abschließend festhalten. Früher oder später melde ich mich wieder, hoffentlich kann ich dann auch noch schreiben, dass ich stark geblieben bin und noch immer nicht wieder rauche. Für heute waren das meine Gedanken. Bis denn dann.

 

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Wenn das Verlangen nach einer Zigarette kommt, dann sage ich mir, dass diese Attacken ganz normal sind. Sie sind unangenehm, das ist klar, aber sie sind logisch und sie werden eine ganze Weile noch immer wieder auftauchen. Jeden Tag. Die gute, wichtige und schöne Erkenntnis aber ist es, dass man einfach ein paar Minuten stark bleiben muss, vielleicht (wie bei meiner Taktik) mal kurz die Augen schließt und an einen Ort denkt, an dem man sich sehr wohl und glücklich fühlt, oder an einen lieben Menschen.  

 

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Das Gefühl ist einfach bereichernd, mich jeden Tag ein ganz kleines bisschen freier zu machen von der Sucht, die mich so sehr an sich gekettet und unglücklich gemacht hat.


Meine Gedanken drehten sich auch heute ab und zu einmal um das Rauchen, aber ungelogen gab es heute an diesem Tag 7 nicht einen einzigen Moment, in dem ich irgendwie das Gefühl hatte, dass ich jetzt echt verdammt gerne eine Zigarette rauchen würde. Großartig, das macht mich glücklich und zufrieden. Denn ich weiß, dass sich dieser im Moment ab und zu etwas schwierige und anstrengende Weg, Nichtraucher zu werden und die Abhängigkeit zu besiegen, total lohnt. In einiger Zeit werde ich einfach nur glücklich sein, diesen Weg gegangen zu sein.


Schön, das Rauchen hinter mir zu lassen und irgendwann (hoffentlich) Sieger über diese Sucht zu sein. Es macht Spaß, stark zu sein und wenn man mal kurz Lust auf eine Zigarette hat, einfach sich zu sagen „NEIN! NICHT!“ und schwupp, zwei oder drei Minuten später hat sich die Sache dann auch erledigt. Bis halt irgendwann wieder eine Lust auf das Rauchen kommt. Wenn man weiß, dass das eine Weile lang eben so ist, dann ist das eigentlich kein Problem. Denn mit jedem Widerstehen stärkt man sich und befreit sich von der Sucht.

 

Dieser Tag war großartig, weil ich Nichtraucher werde und meinem Körper dazu einfach gutes tue. Schon morgen – also nach rund sieben Tagen ohne Zigarette – wird sich der Blutkreislauf stabilisiert haben, aber das ist gar nicht wichtig.

 

Wichtig ist, stark zu bleiben, nicht zu rauchen und mich gut zu fühlen, anstatt mir selbst gegenüber ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich mich wieder schädige und im Käfig der Sucht gefangen halte und rauche. Nein, da habe ich keine Lust mehr darauf und ich freue mich sehr auf den morgigen Tag, darauf, mich wieder ein bisschen mehr aus dieser Abhängigkeit zu entfernen.
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Jedes einzelne Mal, wenn ich widerstehe, wird mich das von der Abhängigkeit befreien.

Keine Ahnung, ob ich mich an diesen zehnten Tag, an dem ich irgendwann 216 Stunden lang nicht geraucht haben werde und mir dadurch als Belohnung den Hitchcock-Film „The Train“ anschauen kann, nochmals melde. Ich fühle und spüre, dass ich heute gedanklich Ablenkung und Abstand von Rauchen brauche und mich nicht viel damit belasten kann und will. Kein Zweifel, ich möchte stark bleiben, ich will die Sucht bekämpfen und raus aus dieser Abhängigkeit und jenem quälenden Teufelskreis, der mich so traurig und unglücklich machte. Heute jedoch ist trotzdem verdammt viel Stärke gefordert... 

 

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Leute, das Rauchen ist einfach nur furchtbar überflüssig! Tut euch den Gefallen, glaubt an euch, gebt diesen Mist doch einfach auf. Ihr seht das vielleicht erst einmal als Strafe, auch mir geht das so, aber irgendwann wird einem immer mehr bewusst, dass das in Wirklichkeit das totale Gegenteil von Strafe ist. Nein, ich möchte nicht lügen: Ich denke gerade daran, nachdem ich einen Kaffee getrunken habe (wenn man nicht mehr raucht vom Gefühl her wirklich gefährlich!), dass ich jetzt wirklich gerne eine Zigarette rauchen würde. Aber stimmt das? Ich weiß doch genau, dass mir nach drei ganz „netten“ Zügen, die etwas sehr Vertrautes haben würden, total schwindelig und schlecht werden würde nach diesen zehn rauchfreien Tagen.

Nein, auch wenn ich leider jetzt irgendwie gerne eine Zigarette rauchen würde, möchte ich doch noch viel, viel lieber weiter ausbrechen aus diesem Gefängnis der Abhängigkeit, in dem ich noch immer festhänge. Ich löse mich vom Rauchen und spüre, dass da im Augenblick entscheidende Tage stattfinden, die mich schon irgendwie stärken, da ich die Finger von den Zigaretten lasse.

 


Das E-Book  "Schluss mit dem Rauchen! Raus aus dem Abhängigkeits-Gefängnis und der Sucht, rein in die Freiheit!: Ein Raucher versucht, Nichtraucher zu werden und gibt Motivationstipps... (Aufhör-Versuchs-Bericht)"

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15.5.15 14:15, kommentieren

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Warum hier im Augenblick (nur vorübergehend) keine Einträge kommen...

Nun ist mein letzter Eintrag in diesem Blog rund um meinen Rauchstopp schon locker 5 Tage her. Schade, dass ich mich nicht zwischendurch gemeldet habe, aber das hat einen recht einfachen Grund. Nach wie vor ist es ein ganz großartiges und wertvolles Gefühl (und zugleich Geschenk), nicht mehr zu rauchen. Inzwischen sind sogar schon 3 Wochen und fast ein Tag vergangen, seitdem ich die letzte Zigarette ausgedrückt habe., Ab und zu ist es auch jetzt nicht einfach, was meine totale Funkstille angeht, hat das aber einen bestimmten Grund. Ich war für einige Tage bis gestern Abend meine Schwester samt Familie mit Kindern besuchen und das war einerseits sehr schön, andererseits kamen Zigaretten bis auf die typischen Morgenmomente, in denen ich irgendwie Lust auf eine Zigarette habe (das ist leider nach wie vor Vormittags immer mal wieder da, dieses Verlangen, wenn auch nur noch leicht und angedeutet und eher im Hintergrund), überhaupt nicht in meine Gedanken. Ich wollte auch ganz bewusst in dieser Zeit komplett das Thema Rauchen aus dem Kopf haben, was auch eine sehr gute Sache war. Im Moment sind da aber auch abseits des Besuchs einige Dinge, die es mir ein wenig schwer machen, selbst nach drei Wochen, weswegen es für mich gerade ziemlich wichtig und gut tuend ist, mal ein paar Tage NICHT über das Nichtmehrrauchen, diesen Rauchstopp, rund um Zigaretten zu schreiben. Ich werde das aber wieder beginnen, nur im Augenblick spüre ich, dass da eine etwas kritische Phase ist, in der ich alles daran setze, mich eben mit dem Thema im Moment gar nicht zu befassen. Ich freue mich so sehr über meinen Entschluss, aufzuhören, und kann nur schreiben, dass das Gefühl ein ganz arg bereicherndes und schönes Gefühl ist, wenn auch immer mal wieder Augenblicke auftauchen, in denen ich eine ganz leichte Sehnsucht (leider) nach diesem überflüssigen Dreck Tabak habe und wo sich dann dieser Nikotinteufel leider immer noch meldet. Aber ich werde diesen Kampf gewinnen gegen diese Sucht, die noch immer zu sicherlich 70% vorhanden ist. Denn es macht Spaß, sich aus dieser Abhängigkeit herauszuboxen. Das Leben ist einfach absolut besser ohne diesen Mist. Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich hier einige Tage mich nicht mehr per Posting melde, da ich gespürt habe, wie gut das die letzten Tage war, das ganze Thema komplett auszublenden. Sicher ist aber, dass ich dann in ein paar Tagen mich auch wieder melden werde, Fortschrittsmeldungen schreibe, darüber berichte, wie es mir geht ohne Zigaretten. Ich habe mich schon ein ganzes Stück gelöst, doch Vorsicht ist geboten, gerade, wenn man durch ein paar Angelegenheiten manchmal abgelenkt ist. Das sind Augenblicke, in denen ich dann noch ein wenig zu kämpfen habe. Aber ich bin so glücklich über diesen Schritt und melde mich wieder...

13.5.15 12:41, kommentieren