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Gutes Gefühl ... Jeden Tag wird's ein bisschen normaler...

Man merkt, dass ich mich immer seltener und unregelmäßiger melde. Eigentlich hat das mit zweierlei Dingen zu tun. Zum einen ist es mir total wichtig, mich vom Thema Rauchen zu lösen. Aus diesem Grund macht es mir keinen besonders großen Spaß, mich aktiv und ganz bewusst durch Zeilen mit der Thematik Zigaretten, Rauchen & Sucht zu befassen, andererseits weiß ich aber auch, dass es gar nicht so falsch ist, sich damit intensiv zu beschäfigen.

Ich spüre aber deutlich in mir, wie ich mich in kleinen Schritten immer weiter vom Raucherdasein in ein Nichtraucherdasein bewege und wie es für mich auch immer normaler wird, nicht zu rauchen. Und genau deswegen finde ich den Schritt wichtig, mich NICHT derart intensiv Tag für Tag mittels jeder Menge Zeilen mit dem Thema Rauchen zu beschäftigen. Dazu muss ich erwähnen, dass es drei verschiedene Bereiche gibt, in denen ich diese inzwischen über dreizehn rauchfreien Tage irgendwie protokolliert habe. Zum einen ist das über Twitter in kleinen Statusmeldungen, zum anderen über diesen Blog, und dann werde ich morgen berichten, wo ich (sehr ausführlich) ebenfalls noch über jene ersten dann vierzehn Tage ohne Zigarette geschrieben habe.

Mir wird das ständige darüber Berichten und alles Mögliche in Zeilen festhalten müssen ein wenig sehr viel, wobei ich aber dazustreuen möchte als Info, dass ich auch in den nächsten Wochen in kleineren Postings und bei Twitter auch durchaus häufiger weiterhin darüber berichten werde, wie es mir auf dem Weg, in ein Nichtraucherleben zu gelangen, so ergeht.

Nur jene dritte - ziemlich umfangreiche - Sache werde ich mit dem morgigen Tag, wenn ich dann 336 Stunden lang keine Zigarette geraucht haben werde (14 Tage und Nächte sind das), abschließen und dies veröffentlichen.

 Und jetzt endlich rund um diesen vierzehnten Tag heute ohne Zigarette. Ich lüge nicht, einerseits habe ich auch heute manche rauchende Person gesehen und schon so einen leichten Stich und irgendwie Nein empfunden, auch eine kleine Lust, auch zu rauchen, aber andererseits ist das Gefühl einfach GROSSARTIG, nicht mehr zu rauchen. Es wird einem immer bewusster, dass man sich mit jedem abstinenten Tag stärker und immer mehr vom Raucher zum Nichtraucher macht. Und genau das macht einen zufrieden und glücklich. Natürlich ist das ein Kampf, Nichtraucher zu werden. Und ich kann schlichtweg nicht wissen, ob mir das wirklich gelingt. Schließlich liegt der Moment, in dem ich die letzte gerauchte Zigarette ausgedrückt habe, morgen Nachmittag erst vierzehn Tage zurück. Das ist noch alles sehr nah am Raucherdasein, sehr sensibel, und dennoch habe ich 14 Tage lang nicht geraucht morgen Nachmittag, habe mich vierzehn Tage lang immer weiter von der Sucht entfernt, dadurch, dass ich widerstanden habe. Jener Lust, jener Sucht, jenem flüsternden grinsenden, schallend lachenden Nikotinteufel, der einem mitteilt, man solle es sich doch nicht so schwer machen, was macht schon eine Zigarette aus? Dieser Nikotinteufel, der einen fragt, warum man nicht einfach sich gönnt, zu rauchen, wenn da irgendwie noch immer ein leichter Wunsch in einem vorhanden ist, genau das zu tun... WIDERSTEHEN, KÄMPFEN, STARKBLEIBEN. Keiner braucht Zigaretten.

Ich lüge nicht, es fühlt sich jeden Tag besser an, an dem man nicht geraucht hat und sich wieder ein zwei Schritte in ein Nichtraucherleben hin bewegt hat. Man muss einfach viel Geduld mit sich haben, an sich glauben, und sich jeden Tag sagen, bei jedem Mal, wenn dann doch eine leichte Lust auf eine Zigarette kommt, dass man diese Scheißzigarette nicht braucht. NIEMAND hat geraucht, in den ganzen ersten Jahren seines Lebens. Und jeder, der irgendwann so wie ich bedauerlicherweise begonnen hat, zu rauchen, der kann auch wieder damit aufhören. Natürlich muss man dazu über einen Schatten springen und den inneren Schweinehund überwinden und besiegen. Klar sagt einem ständig eine Stimme innerlich, warum man sich quält. Fragt, warum man es sich nicht einfach macht und einfach raucht, wenn man irgendwo so eine Lust dazu hat. Die Antwort ist, dass es irgendwann einfach reicht. Ich habe keine Lust, mein ganzes Leben lang in diesem Scheißkreislauf gefangen zu sein, mich weiter jeden Tag gesundheitlich zu zerstören, spätestens jeden zweiten Tag Zigaretten kaufen zu müssen und mich schön in einer Sucht gefangen zu halten. Nein, diesen ganzen Mist möchte ich nicht mehr und ich werde also versuchen, diese Sucht auch weiterhin von Tag zu Tag kleiner werden zu lassen.

Ich muss damit leben, dass ich sicherlich in den nächsten zwei oder drei Wochen vor allem am Vormittag immer doch noch recht häufig so ein klein wenig Bock auf eine Zigarette haben werde. Aber ich lüge nicht, wenn ich schreibe, dass es Spaß macht, stark zu bleiben, "NEIN!" zu sagen und nicht zu rauchen. Das ist wirklich so, nur in den ersten zwei oder drei Tagen ist das Nichtmehrrauchen eher eine verdammte Scheißqual. Bei mir wurde es dann zu meiner Verblüffung sehr viel einfacher, auch wenn nach wie vor jeden Tag Momente kommen, in denen ich zumindest mal ein bissel Lust verspüre, eine Zigarette zu rauchen.

Andererseits habe ich heute schon öfters erlebt, wie ich daran gedacht habe, wie das nun wäre, wenn ich eien Zigarette rauchen würde. Zum kotzen wäre das! Mir wird da die ganze Zeit bei der Vorstellung im Magen ganz anders, wenn ich darüber nachdenke, obwohl da ein bisschen das Verlangen nach einer Zigarette da ist.

Das macht mich glücklich, ebenso wie jeder Tag, an dem ich nicht rauche und einfach diesen Weg weiterverfolge, der natürlich nicht immer einfach weiterzuverfolgen ist, sondern manchmal auch viel Stärke und eine Menge Willen von einem einfordert.

Aber diese Stärke und jenen Willen aufzubringen, das lohnt sich so sehr, wenn ich daran denke, dass da irgendwann ein Moment erreicht sein wird, in dem ich im Großen und Ganzen von der Sucht befreit sein werde.

Morgen melde ich mich an jenem morgigen Tag Nummer 15 wieder, an dem ich am frühen Nachmittag dann vierzehn Tage und Nächte lang (336 Stunden) nicht mehr geraucht haben werde. Dann werde ich wieder ein klein wenig mehr vom Raucher zum Nichtraucher geworden sein, auch wenn ich weiß, dass auch morgen da eine Lust auftauchen wird, zu rauchen. Das ist normal, damit habe ich mich schon längst arrangiert.

Für heute schließe ich und freue mich, dass ich noch immer stark geblieben bin. Die sehr ausführliche Protokollierung wird mit dem morgigen Tag enden, aber in Postings und über Twitter werde ich auch in den nächsten Wochen weiterhin darüber schreiben, wie es mir so geht ohne Zigaretten.

Nachhaltig Nichtraucher zu werden, das ist sicherlich ein Prozess, der möglicherweise von Person zu Person unterschiedlich im schlimmsten Fall auch durchaus ein oder zwei Jahre dauern kann, denn das Rauchen ist einfach sehr stark Teil vieler Menschen geworden, die eben Raucher sind oder waren. Aber auch, wenn da am Anfang Überwindung steht, Angst vorhanden ist, Zweifel da sind, das Rauchen aufzugeben, das ist die verflucht nochmal richtige Entscheidung... Ich werde schauen, den Weg fortzusetzen.

4.5.15 21:43

Letzte Einträge: Weiteres wertvolles Loslösen..., Immer weiter immer weiter raus..., Es gibt nur cool, und uncool, und wie man sich fühlt!, Warum hier im Augenblick (nur vorübergehend) keine Einträge kommen..., Abstand gewinnen lautet die Devise

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